Vom Sinn und Unsinn der Antibiose

 

Der Name Antibiotika kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt gegen das Leben (anti = gegen, bios = das Leben). 

 

Antibiotika können Leben retten, das maßlos  übertriebene Verordnen von Antibiotika hat jedoch dazu geführt, dass sie nicht mehr wirken. Viele Bakterien sind resistent geworden. 

 

Bei schweren Infektionen sowie nach Operationen müssen Antibiotika eingesetzt werden. Es ist aber nicht notwendig, bei jedem noch so geringen Infekt sofort mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Antibiotika gehören zu den meistverordneten Medikamenten in Deutschland. Im Jahr 2012 wurden 1.619 Tonnen Antibiotika an Tierärzte abgegeben. 

 

Häufig wird durch die Einnahme von Antibiotika das natürliche Gleichgewicht der Darm-, Haut- und Schleimhautflora gestört. Sind die Bakterien vernichtet, besiedeln Pilze in wenigen Tagen die Schleimhäute so dicht, dass die lebensnotwendigen Darmbakterien keinen Platz mehr finden. Die Zunahme der Pilzerkrankungen in den letzten Jahren sprechen für sich.

 

Es gibt eine Vielzahl von Pflanzen mit antibiotischer Wirkung und sanfte Alternativen. Der Heilungsprozess dauert meist etwas länger, dafür bleibt die natürliche Bakterienflora erhalten.