Richtiges Aufwärmen oder die Folgen des Kaltstarts 

 

 

Pferde sind von Natur aus Lauftiere und Dauerfresser. Sie sind ständig auf Futtersuche und in Bewegung. Wird ein Pferd in der Box gehalten, ist diese kontinuierliche Bewegung nicht gegeben.

 

Doch nur durch Bewegung wird ausreichend Gelenkflüssigkeit gebildet, die Durchblutung von Muskeln, Bänder und Sehnen gefördert und das Gewebe mit Sauerstoff versorgt.  

 

Es gibt keinen Athleten, der sich nicht vor dem Training aufwärmt. Viele Reiter nehmen sich dafür oft nicht die Zeit. Leider nicht ohne Folgen. Denn ein Kaltstart kann neben Zerrungen und Rissen in Muskeln und Sehnen auch Spätfolgen wie Arthrose nach sich ziehen.

 

 

15 Minuten Aufwärmen im Schritt – so viel Zeit muss sein. Dies gilt auch für Pferde, die an der Longe gearbeitet werden, in der Halle freilaufen oder freispringen sollen.

 

Am Ende der Trainingseinheit sollten Sie Ihrem Pferd ebenfalls 10 Minuten Erholungsphase gönnen. Der Körper kann so wieder zu den Normalwerten (Puls, Atmung, Temperatur) zurückkommen, den Stoffwechsel regulieren und Abfallstoffe aus den Muskelzellen abtransportieren.

 

Schritt reiten am langen Zügel ist überdies eine hervorragende Dehnübung für den ganzen Bewegungsapparat des Pferdes. Nehmen Sie sich Zeit für das Aufwärmen und Abspannen. Sie leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Gesunderhaltung Ihres Pferdes, denn …

 

Vorbeugen ist besser als Heilen (Hippokrates)